Low-Code oder Pro-Code: Warum IT-Leiter weder noch ausschließen können

Ganz ohne Code geht es aber trotzdem nicht

Je nach Herausforderung benötigt jede Anwendung ihre eigene Logik. In der Praxis ist diese Geschäftslogik unter Umständen komplexer als die vorgegebenen Datenmodelle und Workflows und erfordert in der Regel weitere Kalkulationen und Programmierkenntnisse. Hier macht es Sinn, auf reguläres Full-Stack-Coding zurückzugreifen, um diese komplexe Geschäftslogik zu erfassen und über externe APIs in das System einzubinden. Entwickler arbeiten zunehmend mit Low-Code-Lösungen, um schneller loszulegen. Die Möglichkeit auf den Code zurückzugreifen, bleibt aber notwendig, um die Applikation zu optimieren. Doch mit dieser Methode bleibt die Geschäftslogik, das Herz eines Unternehmens, nach wie vor für Nicht-Entwickler unzugänglich und unzureichend. Das reine Low-Code-Konzept stößt hier also an seinen Grenzen.

Die Beschränkung von Low-Code-Lösungen auf einfach zu bedienende Anwendungen und ein ausschließliches Frontend-Design verhindert funktionsübergreifende Zusammenarbeit aus der Business und IT Ebene und dem digitalen Wandel. Diese Einstellung ist bei weitem nicht agil und zukunftsorientiert. 

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vor 2 Monaten