White Hat Hacker, ein gefragter Job – So finden Unternehmen einen geeigneten Security-Profi

3. Security-Profis aus dem eigenen Unternehmen nutzen

Auch unter den eigenen Mitarbeitern können Unternehmen geeignete Personen finden. Insbesondere Entwickler von Anwendungen, Code und Netzwerkinfrastruktur kennen oftmals bestimmte Schwachstellen. Sie sollten unbedingt dazu ermuntert werden, diese zu benennen und den Entscheidungsträgern mitzuteilen. Denn nur so können diese Sicherheitslücken geschlossen werden, bevor kriminelle Hacker sie entdecken.

Hacking as a Service: Dabei greifen Unternehmen auf die Unterstützung von externen Dienstleistern zurück. Zu den wichtigsten Qualifikationen gehören Certified Ethical Hacker (CEH), Offensive Security Certified Professional (OSCP) oder Global Information Assurance Certifications (GIAC).


Ein Hacker bleibt immer ein Hacker

Ralf Sydekum, Technical Manager DACH bei F5 Networks, erklärt:

„Sicherheitsarchitekten besitzen ein umfassendes Wissen über Best Practices in der Branche, aber oft fehlt es an Erfahrungen aus erster Hand darüber, wie Angreifer Aufklärungsarbeit leisten, mehrere Angriffe verketten und Zugang zu Unternehmensnetzwerken erhalten. Ethische Hacker und Ex-Kriminelle verfügen hingegen über unschätzbares, praxisnahes Know-how und können dieses in viele Sicherheitsaktivitäten einbringen, einschließlich Bedrohungsmodellierung und Penetrationstests. Allerdings sollten sich Unternehmen stets darüber bewusst sein, dass ein Hacker immer ein Hacker bleibt. Der einzige Unterschied liegt nur in dem, was er tut, wenn er eine Schwachstelle gefunden hat.“

vor 3 Monaten